18
Sep 11

Leserbrief: Wo ist UBS-Nationalrat Martin Landolt?

Die mit 50 Milliarden vom Schweizer Volk gerettete UBS zeigt mit der neusten Krise einmal mehr das sie nichts gelernt hat aus der letzten Bankenkrise. Nichts gelernt haben aber auch die bürgerlichen Politiker, sie verhindern weiterhin strenge Regeln für die Banken. Angeführt wird dieser Kampf für unregulierte Banken von einem Mann: Unserem Glarner Nationalrat Martin Landolt. Er ist als „politischer Berater“ Mitglied der Direktion der UBS. Damit ist er wohl der grösste gekaufte Edellobbyist in ganz Bern, oder man könnte auch sagen: In guter Glarner Tradition ein Ryysläufer in Diensten der Grossfinanz. Das an und für sich ist schon störend genug. Dass das Glarnerland in Bern vertreten ist, nur von einem der Leute, die uns die ganze Wirtschaftskrise, deren Ende noch lange nicht gekommen ist, eingebrockt haben.

Diese neue UBS-Krise war genau möglich weil Leute wie NR Martin Landolt mit aller Kraft verhindert haben, dass die Grossbanken nun endlich mal an die kurze Leine genommen werden. Als offizieller UBS-Verbindungsmann in die Politik trägt er sehr viel Verantwortung. Darum frage ich mich: Wo steckt Martin Landolt? In keiner Zeitung meldet er sich zu Wort, nicht in der Arena, nicht am Radio. Ist er eigentlich nur da um den bürgerlichen Fraktionen im Bundeshaus die neusten Befehle der UBS-Spitze auszurichten? Was ist mit dem Volk, den Leuten die ihn gewählt haben? Unser Nationalrat scheint nach dem Motto zu funktionieren: Zuerst die Banken, dann der Rest der Welt. Leider, lieber Martin Landolt, werden es eines Tages dann auch alle merken: Banknoten kann man nicht essen.

Ich finde es beschämend, wie hier der Hauptverantwortliche einfach abtaucht statt hinzustehen und Verantwortung zu übernehmen. Und ich finde es beschämend das wir Glarner uns von so einem „Politiker“ im Nationalrat vertreten lassen. Soll doch die UBS einen anderen Kanton finden, der dumm genug ist, einen Banken- statt einen Volkvertreter in den Nationalrat zu schicken.


5
Mai 11

Rede an der Landsgemeinde 2011 für die Abschaffung der Pauschalbesteuerung

Hochvertruuti, Liäbi Mitlandlüüt, Gschetzti Gescht

Ich unterstützä im Namä voder SP und der JUSO der Aatrag Giovanoli zur Abschaffig voder Pauschalbestüürig.

Sit Jahrä isches das glichä: Diä riichä werded immer riicher, während all wo nöd soviel händ, der ganz Mittelstand, alli wo schaffed und vom Lohn läbed, starch under Drugg chömed. Si känneds sälber, d’Krankäkassäprämiä stiiged jedes Jahr, alles wird tüürer und der Lohn wird au nöd meh. Am Ändi vom Monet, und das isch ä statistischi Tatsach, händ si weniger im Portmonee als no vor es paar Jahr. Derbii wird üsers Land im gsamtä immer wiä riicher. Aber profitiärä vo dem, dönd nur diä oberschtä paar Prozänt. Das isch kei Zuäfall, das isch d’Folg vonärä Falschä Politik. Ä Politik wo viil zviil im Diänst vo denä, mitem vilä Gäld staht.

Und genau es Bischpil für diä falsch Politik isch d’Pauschalbestüürig. Si isch es Sonderrächt wo nur diä allerrichschti internationali Wirtschaftselitä dervo profitiärt. Und ja, diä lüüt sind riich, und das macht si mächtig. So mächtig, dasmä eigeti Gsetzt für sie Erlaht, wo si anders als mir „normalä“ behandlet wärdet. Si mönd nöd wiä mir d’Stüürerchlärig iireichä, sondern si chänd mitem Stüüramt en Deal, ebä ä „Pauschalä“ ushandlä wo si dänn zahled.

Es git kei Grund, das bsunders Riichi lüüt bsunderigi Gsetzt brüchted wo si bevorteiled. Ds Gägäteil isch der Fall. Hochvertruuti, Liäbi Mitlandlüüt. All diä, wo es etz erchlärä wänd, wiä wichtig doch diä Superrichä siged, diä will ich Fragä: Wer hät d’Pyramidä buut? Der Pharao? – Nei! Und genau so isches mit dä Vermögä vo denä Superrichä. Ohni diä vilä Lüüt wo für si schaffed, wär das niä möglich. Und genau uf diä Lüüt, uf diä wo Schaffed und nöd uf diä wo händ und immer meh und meh nänd, uf diä mümmer üseri Politik wider usrichtä. Und das au bi üs, im Glarnerland.

Das heisst ebä au, das mir Stüürgsetzt mached wo üs „normalä“ hälfed, und nöd sertigi, wo für diä Superrichä i ihrnä Villänä ds Schwändi oder wo au immer gmacht sind.

Es isch eifach: Diä Superriichä sind nöd uf der Staat und dadermit nöd ufd Stüürä agwisä.

- Si chänd sich ä eigätä Privatdoggter leischtä, si bruched käs Kantonsspital.

- Si stelled es paar Securitas aa und bruched käi Polizii.

- Si schigged ihri Chind uf Privatschuälä und bruched käi guäti Schuäl im Dorf.

Mir andärä aber, wo nöd zu denä ghöred, mir bruched das. Und drum mömmer Gsetzt machä, wo gwährleischtet, das mir das bhaltä chänd. D’Pauschalbestüürig isch es Gsetzt, wo ds Gägäteil macht. Es hilft nöd a üs, es hilft nur a denä det obä.

Der Kanton Züri häts vorgmacht und 2009 d’Pauschalbestüürig abgschafft. Was isch passiärt? D’Stüüriinahmä sind gstigä! Di Superrichä händ etz nämmli glich wiä alli anderä i dem Land müssä Stürä zahlä. Der Mehrertrag hät locker wett gmacht, das es paar bsunders giizigi Giizgnäpper wägzügled sind.

Einä oder zwei vo dänä vilicht au zu üs. Und da mönd mir üs d’Frag stellä: Was fürä Kanton wämmer sii? Wänd mir berüämt sii, das mir Glarner diä billigschtä im ganzä Land sind?

Wämmer ä Kanton Lidl oder ä Kanton Aldi wärdä? Ich säg näi! Mir mönd abfahrä mit denärä Idee vo „Geiz ist geil!“. Ich will ä Kanton wos heisst: „Qualität isch geil!“. Ich will ä Kanton wo möglichscht guät isch, und nöd möglichscht billig. Guäti Schuälä, schöni Natur, guäti Verkehrserschlüssig und ä guätä Service Public. Will das isches, wo mir, wo da wohned, bruched.

Ich will das d’Lüüt dahii chömed, wills da bi üs Qualität git, und nöd will mir ufem Stüürmarkt für diä Superrichi Wirtschaftselitä ds gröschtä Schnäppliagebott gmacht händ.

Hochvertruuti, Liäbi Mitlandlüüt, Stimmed si zuä und schaffed si d’Pauschalbestüürig ab.

Machemer Gsetzt, wo für all da i dem Land giltet, und höred mir uf mit Sonderdeals für Superrichi Usländer.

Machemer Gsetz, wo a üs, am Mittelstand, der grossä Mehrheit nützed, und nöd nur für es paarnä wenigä wo i schönä Villänä wohned.

Danggä für ihri Understützig!


29
Nov 10


15
Nov 10

Leserbrief: Unsere Reichen – Undemokratisch, Erpresserisch, Unpatriotisch, Heimatmüde

Jetzt drohen also einige superreiche „Unternehmer“ wie Spuhler, Schindler oder Alpstaeg damit ins Ausland auszuwandern wenn die Steuergerechtigkeitsinitiative angenommen wird. Sie wollen sich absetzen und ihre Firmen in der Schweiz in Zukunft von Bulgarien oder Singapur aus regieren. Diese erpresserische Drohung zeigt vor allem, aus welchem Holz diese sogenannten „Patrons“ geschnitzt sind.

Diese Herren sind unpatriotisch und heimatmüde: Die Schweiz ist ihnen egal. Ohne mit der Wimper zu zucken würden sie ihr den Rücken kehren. Es geht ihnen nur um ihr eigenes Vermögen. Nach Annahme der Steuergerechtigkeitsinitiative müsste der eine oder andere Milliardär der in Zug oder Wollerau wohnt, neu lächerlich tiefe 0.5% Vermögenssteuer bezahlen. Zum Wohle unseres Landes, damit wir uns gute Schulen, Strassen und die Polizei leisten können. Aber die Abwanderungsdrohung zeigt: die arbeitenden Menschen in unserem Land, die Familien, der ganze Mittelstand, all das kümmert diese Reichen nicht.

Diese Herren sind undemokratisch und erpresserisch: Mit ihrer Abwanderungsdrohung versuchen sie die gesamte Demokratie und das Volk zu erpressen. Bei uns heisst es: Jede und jeder eine Stimme. Das ist Demokratie. Nun sollen aber einige Superreiche der ganzen Schweiz den Kurs diktieren können? Sie wollen, dass wir alle vor ihren Forderungen und Erpressungen in die Knie gehen, nur weil sie besonders viel Geld haben.

Die Frage die sich für uns stellt ist: Wollen wir eine Schweiz, in der einige Superreiche zusammen mit ihren gekauften politischen Handlangern befehlen? Oder wollen wir eine Schweiz, in der wir alle gleich viel Wert sind, zusammenstehen und demokratisch unsere Regeln festlegen?

Ich will eine Schweiz, in der nicht das Geld regiert, sondern das Volk. Darum stimme ich Ja zur SP-Steuergerechtigkeitsinitiative.


8
Nov 10

Steuerstrategie der Regierung gescheitert – JUSO will Qualität statt Billig

Die neusten Budgetzahlen der Regierung zeigen es ganz klar: Die Steuerstrategie der bürgerlichen Parteien ist gescheitert. Unter dem Druck des von den bürgerlichen Parteien und dem Glarner Regierungsrat geförderten selbstzerstörerischen Steuerwettbewerbs wurden in den letzten Jahren die Steuern, vor allem für die reichsten, immer wieder gesenkt.
Doch nicht der gewünschte Effekt, Neuansiedlungen von gut situierten Personen und Unternehmen, ist eingetreten sondern genau das Gegenteil: Der Kanton hat im Verhältniss zu den anderen Kantonen gute Steuerzahler verloren. Dies zeigt der Anstieg des Betrags, den der Kanton aus dem Finanzausgleich erhält, ganz klar.
Steuersenkungen bringen im momentanen Steuerwettbewerb erwiesenermassen keine Neuansiedlungen, sie senken also nur die Einnahmen des Kantons. Dies bedeutet schlechtere Dienstleistungen, überlastetes Personal und Abbau von Angeboten – kurz ein Qualitätsverlust für unseren Kanton. Darunter leidet der Mittelstand: Denn die Reichen sind nicht auf die öffentlichen Angebote des Staates angewiesen und können sich auch private Schulen oder Spitäler leisten.
Die JUSO ist überzeugt: Nur mit hoher Qualität ist das Glarnerland Konkurrenz- und Lebensfähig. Und vor allem ist es für die Glarnerinnen und Glarner attraktiver in einem Qualitäts- statt in einem Billligkanton zu leben.

Darum fordert die JUSO:

1.Neue Steuer- und Standortstrategie die sich an der Qualität und nicht an tiefen Steuern ausrichtet!
Die Kantonsregierung muss ihr jetziges, unkoordiniertes Vorgehen, den Kanton Glarus in irgendwelchen Steuerranglisten auf besseren Plätzen zu positionieren, abbrechen. Stattdessen muss sie eine neue, ganzheitliche Strategie ausarbeiten die den Glarnerinnen und Glarnern wirklich zugute kommt.

2.Stopp dem Interkantonalen Steuerwettbewerb!
Dieser ist verheerend für den Kanton Glarus, wir können dabei nur verlieren. Dem Steuerwettbewerb und den parasitären Billigkantonen müssen zugunsten des Glarnerlands Schranken gesetzt werden.

3.Neue Steuereinnahmen generieren zum Wohle des Kantons und zwar dort, wo es nicht schmerzt!
Bei vielen Staatlichen Aufgaben fehlt es an allen Ecken und Enden. Geld für dringend notwendige Innovation und neue Ideen bleibt nicht. Die Folgekosten der Sparmassnahmen werden zukünftige Generationen hart und teuer treffen, zusätzliche Einnahmen sind daher nötig für eine positive Zukunft. Diese könnten beispielsweise mit der Wiedereinführung einer Erbschaftssteuer auf sehr hohe Vermögen generiert werden – dort wo es nicht weh tut, bei Leuten die das Geld haben und Millionen weitervererben und nicht bei Familien und dem Mittelstand.

Und hier das Medienecho:


1
Nov 10

1:12-Initiative gesammelt!


6
Sep 10

Ein schlechter Deal: Nein zum Abbau bei der Arbeitslosenversicherung!

ALV-Revision ungerecht oder notwendig? DIE SÜDOSTSCHWEIZ | MONTAG, 6. SEPTEMBER 2010


18
Mai 10

Alkohol: Es wird mit zwei Ellen gemessen

In der Südostschweiz vom Dienstag auf Seite 1: In Glarus gibt es Klagen über laute, betrunkene Partyheimkehrer, halbleere Bierflaschen die am morgen rumstehen und diverse Vandalenakte. Es ist klar: Die betrunkenen Jungen sind Schuld, es soll durchgegriffen werden.

In der Südostschweiz vom Dienstag auf Seite 7: Landammannfeier von Röbi Marti, „Genug für alle gabs alleweil, auch zu trinken, zumal die Festmusik «Los Promillos» hiess.“

Es wird mit zwei Ellen gemessen. Wenn die Jungen saufen, ist es ein Problem, wenn wir selbst es tun, ein lustiges Fest. Es wurde schon immer getrunken und es ist heute nicht schlimmer. Es wird jung getrunken, richtig. Im Gegensatz zu früher werden aber heute bereits 10-jährige mit auf sie zugeschnittenen Werbebotschaften bombardiert. Unsere nimmersatte Wirtschaft, wie sie von den bürgerlichen Parteien gewollt ist, braucht eben jeden Konsumenten. Und darum entwickelt sie auch Alkaholika, die nur auf den Geschmack der Jungen zugeschnitten sind.

Der Runde Tisch in Glarus ergab sicher einige guten Massnahmen, beispielsweise die vermehrten Testkäufe oder sinnvolle Strafen für Unbelehrbare. Für die Jungen selbst blieb aber am Tisch anscheinend kein Platz frei. Sie durften nicht mitdiskutieren. Damit Junge, wie übrigens die Alten auch, etwas besseres zu tun haben als Alkohol zu trinken, brauchen sie eigene Projekte und müssen einbezogen werden. Wenn dies nicht mal am runden Tisch passiert, wo denn sonst?

Kein Wunder wird dann auch auf Projekte wie „Poinzz“ gesetzt, ein teueres Projekt, dass von der privaten Anbieterfirma sicher gut beworben wurde. Ein typisch neoliberaler Lösungsansatz wird präsentiert: Man bezieht die Jungen nicht ein, sondern besticht sie mit Geld (in Form von Sachgeschenken) damit sie nicht trinken. Sollen die Jungen später so durchs Leben gehen: „Ich bin nur brav, wenn ihr mich dafür bezahlt“? In was für eine Gesellschaft steuern wir, wenn wir Probleme so lösen?

Ansetzen sollte man dort, wo es nachhaltig etwas nützt. Elternbildung, Jugendarbeit und entsprechend ausgebildete und dotierte Polizei, dort lohnen sich die Investitionen. Mit einem Verbot im Holästei für unter 18-jährige treibt man die Jungen auf die Glarner Strassen. Dort werden sie dann von der zusätzlich aufgestockten Privatpolizei „Securitas“ ins nächste unbewachte Gebiet vertrieben. Das bringt weder den Jungen etwas noch den älteren Glarnern. Glarus übt sich hier in teurer Problemverschiebung.

Gerne nehme ich die Aufforderung, auch in Glarus Nord etwas zu unternehmen, auf. Ich bin überzeugt, gemeinsam mit den Jungen, den Eltern und mit Unterstützung einer starken Jugendarbeit können wir nachhaltig etwas für eine starke Gesellschaft erreichen. Ohne die Jungen zu bestechen oder zu vertreiben sondern indem wir ihre Eigenverantwortung stärken.


23
Apr 10

Ja zum gratis öV: Den Kanton stärken!

Der kostenlose öffentliche Verkehr bringe dem Schienen- und Busverkehr zu wenig, wird von allen Seiten gesagt (zum Beispiel von den “Grünen” die den Vorschlag ablehnen). Es gäbe bessere Mittel, den öV attraktiver zu machen, zum Beispiel durch Halbstundentakt. Richtig! Das stimmt. Aber: Die JUSO will mit ihrem Antrag eben nicht einfach nur den öV stärken. Es geht uns, wie es übrigens in der Politik immer sein sollte, um den gesamten Kanton und nicht nur um einen besseren öV.

Und hier ist es, wo der kostenlose öV seine Chancen ausspielt. Braunwald-Klausenpass Tourismus wirbt in dieser Zeitung: „Nach den Geschäften im Landsgemeindering reisen Sie bis nach Braunwald mit dem öffentlichen Verkehr gratis“. Mit dieser Werbung könnte eben unser Kanton nicht nur an der Landsgemeinde Punkten, sondern das ganze Jahr. Wir Glarner müssen unsere Stärken ausspielen, und diese sind eben nun mal die Berge, die Ruhe oder die attraktive Wohnlage für Familien. Mit einem Ja zum gratis-öV stärken wir unsere Standortattraktivität, vor allem auch im „abgelegeneren“ Süden der überproportional profitiert. Eine Reise nach Elm würde in Zukunft einen Zürcher sogar weniger kosten als in die Flumserberge.

Der gratis-öV kostet Volkswirtschaftlich gesehen nicht mehr. Es bezahlt einfach jemand anderes. Anstelle das wie bis jetzt der Billetkäufer ein Drittel an die Kosten bezahlt hat, übernimmt nun der Kanton auch noch dieses letzte Drittel. Steuern sind progressiv, das heisst, in Zukunft würde vor allem wer viel Geld hat mehr an den öV zahlen. Und Schlussendlich ist es auch eine Sache der Gerechtigkeit zwischen den Verkehrsträgern: Für die Umfahrungsstrasse soll der Steuerzahler hunderte von Millionen zahlen. Für denselben Betrag kann der öV weit über hundert Jahre gratis betrieben werden.

Stimmen Sie an der Landsgemeinde Ja. Ja zu unserem Kanton!

www.oev-kostenlos.ch


29
Okt 09

1:12-Initiative

tasse_fuer_web[1]

Heute verdient ein Top-Manager in der Schweiz im Schnitt 56 Mal mehr als sein/e Mitarbeiter/in mit dem kleinsten Einkommen. Ändern wir das gemeinsam: Niemand soll in einem Jahr weniger verdienen als der Top-Manager im gleichen Unternehmen in einem Montat verdient!
Unterschreibe jetzt die 1:12-Initative, die eine maximale Lohnspannbreite zwischen dem tiefsten und höchsten Lohn in einem Unternehmen von 1:12 in der Verfassung verankern will.

Seit diesem Monat sammelt die JUSO für die 1:12-Initiative. Vorgeschlagen hab ich das Ding (OK, da hiess es noch 1:10-Initiative) vor fast 2 Jahren, jetzt freu ich mich dass es endlich los geht, natürlich bin ich auch dabei im Initiativkomitee! Über 100’000 Unterschriften wollen gesammelt sein, wer sich Informieren oder mithelfen will, schaut hier:
www.1-zu-12.ch


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